Badezimmer renovieren, Küchenspiegel fliesen, Terrasse neu pflastern — all das suchen Menschen in Deutschland jeden Tag auf Google. Die Suchanfrage „Fliesenleger [Stadt]" wird in jeder mittelgroßen Stadt hunderte Male pro Monat eingegeben. Wer dabei nicht erscheint, bekommt diese Anfragen nicht.

Fliesenleger haben ein besonderes Problem: Sie leben stark von Empfehlungen. Das ist gut — aber begrenzt. Die Website bricht diesen Deckel auf und bringt Anfragen von Menschen, die noch nie von Ihnen gehört haben.

Warum Fliesenleger online so gefragt sind

Fliesen sind kein Impulskauf. Wer Fliesen verlegen lassen möchte, plant das Projekt Wochen oder Monate im Voraus — und recherchiert gründlich. Das ist für Sie als Fliesenleger ideal:

Der Unterschied zwischen Empfehlung und Google: Empfehlungen bringen Ihnen Kunden aus dem Bekanntenkreis bestehender Kunden. Google bringt Ihnen Kunden die Sie noch nicht kennen — das ist pures Wachstumspotenzial.

Vorher/Nachher-Fotos: Ihr stärkstes Marketing-Tool

Kein Text der Welt ersetzt ein gutes Bild eines abgeschlossenen Projekts. Fliesenleger haben hier einen natürlichen Vorteil: Ihre Arbeit sieht beeindruckend aus — wenn man sie richtig fotografiert.

Was Sie fotografieren sollten:

Ein einziges Foto eines perfekt verfliesten Wellnessbades kann Ihnen 10 gleichartige Anfragen bringen. Menschen suchen nach Inspiration — und wenn Ihr Foto diese Inspiration liefert, rufen sie an.

Technischer Tipp: Fotografieren Sie immer bei Tageslicht, stellen Sie sich in die Ecke des Raums und machen Sie mehrere Aufnahmen. Kein teures Equipment nötig — ein aktuelles Smartphone reicht für Website-Fotos vollkommen aus.

Welche Leistungen bringen die lukrativsten Aufträge?

Nicht alle Fliesenleger-Aufträge sind gleich profitabel. Diese Segmente lohnen sich besonders:

Leistung Ø Auftragswert Suchvolumen Konkurrenzdruck
Komplettbad-Sanierung 5.000–15.000 € hoch mittel
Naturstein-Verlegung 3.000–12.000 € mittel gering
Dusche komplett neu 2.000–6.000 € hoch mittel
Terrassenplatten 1.500–5.000 € hoch gering
Küchenspiegel 300–800 € niedrig gering
Reparatur/Ausbesserung 150–500 € mittel hoch

Fazit: Auf Ihrer Website sollten Komplettbad und Naturstein im Mittelpunkt stehen — nicht Ausbesserungsarbeiten. Zeigen Sie Premiumarbeit, um Premiumkunden anzuziehen.

Badezimmer-Renovierung: Das lukrativste Keyword-Feld

Kein Thema beschäftigt Hausbesitzer so sehr wie das Badezimmer. Typische Suchanfragen:

Wer für diese Begriffe eine eigene Unterseite hat, zieht qualifizierte Kunden an, die bereits konkret planen. Eine Unterseite „Badezimmer-Renovierung [Ihre Stadt]" mit 3–5 Referenzfotos und einem Kontaktformular kann wöchentlich neue Anfragen bringen.

Küche und Außenbereich: Unterschätzte Wachstumsfelder

Viele Fliesenleger denken primär ans Badezimmer. Dabei wachsen zwei Bereiche gerade stark:

Küchenspiegel & Küchenboden: Küchen werden seltener komplett erneuert, aber optisch aufgewertet. Ein neuer Küchenspiegel mit modernen Fliesen kostet 500–2.000 € — schnelle Arbeit, gute Marge, glückliche Kunden die Fotos teilen.

Terrasse & Außenanlagen: Natursteinplatten für Terrassen sind Wachstumsmarkt. Suchvolumen für „Terrassenplatten verlegen lassen" ist hoch, Konkurrenz gering. Wer hier sichtbar ist, holt sich leicht Aufträge ab.

Warum Außenbereiche für Fliesenleger attraktiv sind: Die meisten Fliesenleger-Websites zeigen nur Bad und Küche. Wer auch Terrassen und Einfahrten zeigt, erschließt sich einen Markt mit wenig Konkurrenz — und höherem Auftragsvolumen im Sommer.

Bauträger und Architekten: B2B für Fliesenleger

Einzelaufträge sind gut — Bauträger-Rahmenverträge sind besser. Ein Bauträger der 20 Wohnungen baut, braucht für jede Wohnung Fliesen. Das sind 20 Badezimmer auf einmal.

So gewinnt man Bauträger und Architekten als Kunden:

  1. Portfolio mit Großprojekten: Mehrere Wohnungen, Hotel-Zimmer, Gewerberäume
  2. Zuverlässigkeit kommunizieren: Termintreue, Kapazität, Referenzliste
  3. B2B-Preismodell andeuten: Volumenrabatte, schnelle Abwicklung
  4. Spezielle Kontaktseite für Gewerbekunden mit anderem Formular (Projektbeschreibung, Zeitplan, Budget)

Architekten googeln aktiv nach Fliesenlegern für ihre Projekte. Wer dabei erscheint und ein überzeugendes Portfolio hat, wird angerufen.

Google-Bewertungen: Der unterschätzte Rankingfaktor

Fliesenleger-Bewertungen auf Google haben zwei Effekte:

  1. Ranking: Google rankt Betriebe mit vielen guten Bewertungen höher im lokalen Suchergebnis
  2. Conversion: Besucher die Ihr Google-Profil mit 4,8 Sternen sehen, rufen eher an als bei 3,2 Sternen

Wie Sie Bewertungen bekommen:

Nach jedem abgeschlossenen Projekt kurz fragen: „Wenn Sie zufrieden sind, würde ich mich sehr über eine kurze Google-Bewertung freuen — ich schicke Ihnen gerne den Link."

Ein Link auf Ihrem Briefkopf, in der E-Mail-Signatur und auf der Website macht es Kunden einfach. Bereits 10–15 gute Bewertungen können Ihre lokale Sichtbarkeit deutlich verbessern.

Was eine Fliesenleger-Website kosten darf

Kalkulieren wir ehrlich:

Die einmalige Investition von 499 € für eine Artfex-Handwerkerwebsite amortisiert sich beim ersten Auftrag.

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Fazit: Online-Präsenz ist für Fliesenleger kein Luxus

Empfehlungen stoßen irgendwann an Grenzen. Eine professionelle Website nicht. Sie arbeitet 24/7, zeigt Ihre besten Projekte und bringt Anfragen von Menschen, die bereits Fliesen verlegen lassen möchten.

Der Aufwand: einmalig 499 €, fertig in 7 Tagen. Der Ertrag: dauerhaft neue Kunden über Google.